Tattoo blog

DER RICHTIGE ZEITPUNKT FÜR MEIN NEUES TATTOO?

NICHT ZU WARM UND NICHT ZU KALT – WIE GUTER ROTWEIN BEI RAUMTEMPERATUR

Aj avenue

10. November 2025

Mommy I'm Sorry

Du planst dein nächstes Tattoo und weißt schon ganz genau was, wo, wohin und von wem?

Oder aber du steckst in den ersten Überlegungen, dir ein Artpiece stechen zu lassen und fragst dich, wo du Inspiration dazu findest? Dann bist du hier genau richtig, denn wir beantworten erst einmal gar nichts davon.

Bevor du dein nächstes oder auch erstes Tattoo bookst, solltest du dir über den Zeitpunkt des Termins Gedanken machen. Die Jahreszeit, in der du dich tätowieren lässt, kann nämlich eine entscheidende Rolle für den Heilungsprozess spielen, oder deine Planung richtig durcheinanderbringen.

Winter – Rest and Regenerate

Der Winter mag für viele nicht die erste Wahl sein, wenn es um Tätowierungen geht, denn kaum ist das Piece fertig, möchte man es auch offen spazierentragen und nicht in vier Layern Klamotte stecken. Aber vielleicht ist das auch gerade die richtige Jahreszeit für dich.

Warum Winter?

1. Weniger Sonne: Im Winter sind die Tage kürzer, die Sonne weniger intensiv und wir sind dick eingepackt, was bedeutet, dass dein Tattoo fast automatisch vor UV-Strahlung geschützt ist. Die Sonne ist des Tattoos Erzfeind, denn UV-Strahlung und Sonnenschäden führen zu schlechterer Heilung oder Verblassen.

2. Kein Schwitzen: Wir schwitzen im Winter in der Regel weniger. Schweiß kann das frisch gestochene Piece irritieren und ist der Heilung nicht zuträglich. Im Winter können wir unser Tattoo in Ruhe heilen lassen, ohne dass Schweiß und Feuchtigkeit unser frisches Design ruinieren könnten.

3. Ruhephase: Der Winter ist meist die ruhigste Zeit im Jahr. Wir relaxen, machen weniger Outdoor-Aktivitäten, kommen etwas mehr zu uns. It’s the cozy time of the year. Und weniger Stress für uns, ist tatsächlich auch weniger Stress für unsere Haut. Außerdem können wir uns voll uns ganz auf die Tattoo Aftercare konzentrieren. Snugged auf der Couch.

Warum nicht Winter?

Das dicke Einpacken und die vielen Klamotten erschweren allerdings auch die Aftercare. Man kommt zum Eincremen nur umständlich ans Tattoo ran und die Reibung, die durch das ständige An- und Ausziehen entsteht, führt dazu, dass Fasern oder Fussel in die noch anfällige Haut eindringen können.

Außerdem sind Kälte oder große Temperaturunterschiede generell nicht förderlich für unsere Heilung. Auch die, wie ein Damoklesschwert über uns schwebende alljährliche Grippewelle, kann unser Immunsystem schwächen und so auch die Heilung von Tattoos verkomplizieren oder sogar unseren Tattoo-Termin sprengen.

Frühling – Grow and Bloom

Die Welt verändert sich im Frühling – und wir uns auch. Der Winter liegt hinter uns, unser Leben und unsere Energy kehren zurück. Zeit, diese Veränderung auch äußerlich zum Ausdruck zu bringen. Oder nicht?

Warum Frühling?

1. Mildes Wetter: Der Frühling bringt angenehme Temperaturen. Nicht zu heiß und nicht zu kalt – ideal fürs Tätowieren. Gemäßigte Temperaturen, gemäßigter Lebensstil = angenehme Heilung. Die Sonne zeigt sich hier zwar wieder mehr, hält sich aber mit ihrem UV-Terror in der Regel noch etwas zurück.

2. Leichtere Kleidung: Wir streifen nach und nach die vielen Schichten ab und schälen uns aus unseren Hoodies. Das bedeutet auch für unser frisches Tattoo mehr Luft zum Atmen, was für die Heilung förderlich sein kann.

3. Time for something new: Der Frühling steht für einen Neubeginn. Das klingt erstmal esoterisch, hat aber auch etwas mit unserer Tattoo-Heilung zu tun. Unser Immunsystem ist nicht mehr so beansprucht, wir haben frische Energy und unsere Winter-Moodswings sind vorbei. Das wirkt sich positiv auf das Selbstheilungsvermögen des Körpers aus. Und unser Tattoo ist dann auch pünktlich zur Festival- und Urlaubssaison ausgeheilt.

Warum nicht Frühling?

So gut wie nichts spricht dagegen, den Frühling auch mit einem frischen Tattoo zu starten. Vorsichtig sollten nur Allergikerinnen und Allergiker sein, und abwägen, ob sie ihr Immunsystem durch ein frisches Tattoo zusätzlich belasten können und wollen.

Sommer – Rise and Shine

Tattoos sind Teil des eigenen Looks und den feiert man im Sommer am meisten. Außerdem haben wir Urlaub, sind entspannt und auch unser Tattoo kann die frische Luft draußen genießen. Aber auch im Sommer gibt es für die Tattoo Heilung und Aftercare einiges zu beachten.

Warum Sommer?

1. Frische Luft: Mehr Zeit draußen bedeutet auch mehr Luft fürs Tattoo. Unsere Haut kann schneller und besser heilen, wenn sie mit Luft in Kontakt kommt.

2. T-Shirt Wetter: Wir wissen bereits, leichtere Kleidung führt zu weniger Reibung. Aber wir kommen für unsere Tattoo Aftercare auch einfacher an unser Artpiece ran.

3. Show off Season: Auch wenn unsere Tattoos für uns sind, zeigen wir sie doch gerne. Sie sind Teil unserer Persönlichkeit und kommen im Sommer einfach besser zur Geltung als unter unseren Longsleeves.

Warum nicht Sommer?

Wir lieben die Sonne auch wenn sie so fies ist. UV-Strahlung lässt nicht nur die Haut altern, sondern ist auch schlecht für die Heilung von frischen Tattoos – vom Sonnenbrand ganz zu schweigen. Ein neues Tattoo sollte auf keinen Fall direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und Sonnencreme können wir auch noch nicht verwenden.

Für zwei kostbare Sommerwochen ist das Schwimmengehen dann auch tabu – egal ob im Schwimmbad oder am Badesee. Chlor oder auch Bakterien im Wasser können zu schlimmen Infekten führen und wirklich gefährlich werden. Frische Tattoos sind eine offene Wunde und die würden wir schließlich auch nicht in den Baggersee halten.

Herbst – Golden and chill

Der Herbst ist für viele die beste Jahreszeit, um sich tätowieren zu lassen. Nach den heißen Sommertagen, aber vor der Kälte des Winters. Ähnlich dem Frühling genießen wir hier eine ganze Menge wetterbedingte Vorteile.

Warum Herbst?

1. Kühle Temperaturen: Wie der Frühling, nur umgekehrt. Der Herbst ist die große Schwester des Frühlings und auch hier haben wir einfach die perfekten Wetterbedingungen für ein frisches Tattoo. Nicht zu kalt, nicht zu heiß.

2. Geringe UV-Strahlung: Die Sonne zieht sich zurück und beruhigt sich vor allem mal. Der UV-Index sinkt und trotzdem erleben wir im Herbst noch einiges an schönem Wetter und viele gemäßigte Sonnenstunden. Gut fürs Gemüt und gut für die Tattoo Heilung.

3. More Indoor Activity: Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende zu, wir sind regeneriert, haben uns ausgetobt und verbringen mehr Zeit drinnen. Wir können uns voll und ganz auf unsere Tattoo Aftercare konzentrieren und ärgern uns nicht, den Tag am Badesee abgesagt zu haben.

Warum nicht Herbst?

Also wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, wisst ihr, dass es eigentlich keine Gründe gibt, die gegen den Herbst als beste Tattoo-Jahreszeit sprechen. Voraussetzung ist, ihr seid gesund, fühlt euch fresh und bereitet euch gut auf euren Termin vor.

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